Northeimer Handball
2015

Hallo Mittwoch 30.06.2010
Schnupper-Training begeistert Handballnachwuchs
110 Kinder beim Schnuppertraining der HSG Northeim in der Schuhwallhalle

Das Projekt "Northeimer Handball 2015" kommt ins Rollen. Vor zwei Monaten erstmals vorgestellt, zielt das Konzept der HSG Northeim auf einen langfristig, strukturierten und leistungsorientierten Handballsport, der vor allem auf eine intensive und nachhaltige Jugend- und Nachwuchsarbeit aufbauen soll (Hallo Sonntag berichtete). Für 80 Kinder des Städtischen Kindergartens Ostpreußenstraße und 30 Kinder des Corvinus Kindergartens fand jetzt über zwei Tage verteilt das erste Schnupper-Training in der Northeimer Schuhwallhalle statt, bei dem der Nachwuchs für den Handballsport begeistert werden sollte. "Unsere jüngsten Handballer starten bei den HSG-Minis, die zwischen vier und acht Jahre alt sind. Und den Kinder hier beim Schnuppertraining macht es einen riesigen Spaß", freute sich Oliver Kirch, Co-Trainer der 1. Herrenmannschaft, der sich zusammen mit den Trainern Carsten Barnkothe, Heike Echter, Carolin Rolof und Imke Schade um die Kinder kümmerte und an den Handballsport heranführte. "Nach den Sommerferien geht es dann an die Schulen, wo wir regelmäßige AGs anbieten wollen." Mit dem Projekt "Northeimer Handball 2015" verfolgt die HSG ehrgeizige Ziele: Sie wollen ihren Jugendbereich mit derzeit 130 Jugendlichen in den kommenden Jahren verdoppeln, Jugendliche aus dem Schulsport in den Vereinssport über die Jugendmannschaft bis in den Erwachsenen-Spielbetrieb führen und sich und ihre Sportart zu Sympathieträgern der Stadt und der gesamten Region Northeim machen. Weitere Informationen zur HSG Northeim gibt es im Internet unter www.hsg-northeim.de. Das erste Training der HSG-Minis nach den Sommerferien findet am Samstag, 14. August, von 10 bis 11 Uhr in der Schuhwallhalle statt.

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Schnupper-Training bei der HSG: In fünf Gruppen wurden 110 Kinder an zwei Tagen an den Handballsport herangeführt. Hier eine Gruppe des Städtischen Kindergartens Ostpreußenstraße. Im Hintergrund Trainer Carsten Barnkothe, rechts die Trainer Oliver Kirch und Carolin Rolof.

Text und Bild: Martin Behling

 
HNAonline 28.06.2010
Kindergarten am Ball
HSG Northeim veranstaltet Schnuppertraining für Drei- bis Sechsjährige


Northeim. „Auf die Plätze, fertig, los!“ Begeistert stürmen die drei- bis sechsjährigen Kinder nach dem Startkommando los. Der Ehrgeiz hat sie gepackt. Alle wollten Erster werden. Die Kindergruppe kommt aus dem städtischen Kindergarten Ostpreußenstraße in Northeim und schnuppert bei der Handball-Spiel-Gemeinschaft (HSG) Northeim in der Schuhwallhalle in den schnellen Ballsport hinein.

„Bälle gehen bei Kindern immer“, meint Erzieherin Rabea Dörfler-Binnewies, die zusammen mit ihren Kolleginnen Sabine Heimberg-Kleßen und Margrit Schütte der Handball-Spielgemeinschaft den Besuch abstattet.

„Bälle gehen immer“

Deshalb ist es kein Wunder, dass die Kinder mit vollem Herzen dabei sind, als ihnen die auf den jüngsten Nachwuchs spezialisierten HSG-Trainerinnen Heike Echter und Carolin Rolof, sowie der Trainer der beiden weiblichen und männlichen Oberliga-Mannschaften, Carsten Barnkothe, Tipps und Hinweise geben, was sie alles mit dem kindgerechten Handball anstellen können.

Die Drei- bis Sechsjährigen lassen sich geduldig erklären, wie es funktioniert und dann wird es gleich ausprobiert. „Es ist für die Kinder spannend, wenn ihnen eine andere Person als wir Erzieher sagt, was sie machen sollen“, freut sich Rabea Dörfler-Binnewies über das Engagement des Vereins.

Interesse wecken

Carsten Barnkothe, in Personalunion auch Geschäftsführer der HSG, macht die Arbeit mit den Jüngsten ebenfalls sichtlich Freude. Er hofft, wie auch der HSG-Vorsitzende Jochen Schlemm, dass durch die Schnupperstunde das Interesse der Kinder für den Handballsport geweckt wird.

„Wir wollen die Zahl der Jugendlichen in unserer Spielgemeinschaft bis 2015 verdoppeln“, formulieren die beiden das ehrgeizige Ziel der von den Stammvereinen SG Hillerse, TSV Hammenstedt und TG Northeim getragenen Spielgemeinschaft, das im „Konzept Northeimer Handball 2015“ beschrieben ist.

Die HSG will damit ihren seit vielen Jahren eingeschlagenen Weg der Jugendförderung konsequent fortsetzten. Weil finanzielle Mittel fehlen, um auswärtige Spieler zu verpflichten baut der Verein auf seine konsequente Jugendarbeit. Inzwischen stammen die Spielerinnen und Spieler der beiden HSG-Spitzenmannschaften überwiegend aus dem eigenen Nachwuchs.

Auf Grund der ungünstigen demografischen Entwicklung muss die HSG ihre Anstrengungen verstärken. Derzeit spielen 130 Jugendliche aller Altersstufen in der HSG Northeim/Hammenstedt/Hillerse. Geplant ist die Zusammenarbeit mit allen Northeimer Kindergärten. Außerdem wird eine Kooperationen mit Schulen angestrebt.

Von Hans-Peter Niesen

HNA

Von Hans-Peter Niesen

Northeim. "Bis zum Jahr 2015 wollen wir die Zahl der Jugendlichen verdoppeln. Außerdem streben wir mittelfristig den Aufstieg in die Regionalliga an." Diese ehrgeizigen Ziele haben sich die Handballer der HSG Northeim/Hammenstedt/Hillerse gesetzt. Die Eckpunkte für die Umsetzung stehen im "Konzept Northeimer Handball 2015", erläuterte Vorsitzender Jochen Schlemm. In Zusammenarbeit mit dem Förderverein und einer eigens gebildeten Projektgruppe hat er das Konzept zur weiteren Entwicklung der Handball-Hochburg Northeim erarbeitet.

Zurzeit spielen rund 130 Jugendliche aller Altersstufen in der HSG. Die Stärke der seit 1981 bestehenden Spielgemeinschaft, die im kommenden Jahr ihr 30jähriges Bestehen feiert, ist die Jugendarbeit. Ohne sie wäre beispielsweise der Aufstieg der Männermannschaft in die Oberliga im Sommer 2006 kaum möglich gewesen. Denn nur mit Hilfe des eigenen Nachwuchses konnte der Bedarf an oberligatauglichen Spielern gedeckt werden. Schlemm: "Kurzfristige, schnelle Lösungen über Geld können wir uns nicht leisten."

Auch wenn die "Erste" zurzeit in der aktuellen, zu Ende gehenden Spielzeit etwas schwächelt, konnte sie bislang mit den besten Teams mithalten. Dafür steht der langjährige Trainer Carsten Barnkothe, der auch die Lizenz für Vereine der zweiten Bundesliga besitzt. Weitere qualifizierte Trainings- und Übungsleiter sollen jetzt Mädchen und Jungen in Zusammenarbeit mit Kindergärten, Schulen und der Initiative verlässliche Ganztagesschule an den Handball heranführen und für den Sport im Verein interessieren. "Mit der Umsetzung wollen wir ab der Saison 2010/11 beginnen, 2015 wollen wir die ersten Früchte ernten", sagt Jochen Schlemm.

Gleichzeitig wirbt die HSG um Sponsoren. Denn ganz ohne finanzielle Mittel wird es trotz aller Eigenbemühungen nicht gehen. So soll der Saisonabschluss am 8.Mai mit einer Sponsoreneinladung verbunden werden. Außerdem startet die HSG Aktionen zur Erschließung eigener Einnahmequellen für die Jugendarbeit. Startschuss dazu ist am kommenden Freitag, 30. April, um 20 Uhr mit einer Ü-30-Party im Northeimer Freihandschützenzelt. (zhp)

 

Auf dem Weg zur Handballhochburg
HSG Northeim will den Jugendbereich in den kommenden Jahren verdoppeln

"Handballhochburg Northeim". Dieses Ziel haben sich die Verantwortlichen der Handballspielgemeinschaft Northeim-Hammenstedt-Hillerse auf ihre Fahnen geschrieben und das Konzept "Northeimer Handball 2015" ins Leben gerufen. Statt auf bezahlten Handball und andere kurzfristige Lösungen, die auch nur kurzfristige Erfolge mit sich brächten, setzt der Verein auf einen langfristigen, strukturierten und leistungsorientierten Handballsport. Grundlage hierfür sei vor allem eine gezielte und nachhaltige Jugend- und Nachwuchsarbeit. "Wir wollen unseren Jugendbereich mit derzeit rund 130 Jugendlichen verdoppeln", lautet der ehrgeizige Plan von Jochen Schlemm, Vorsitzender der HSG. Die gesteckten Ziele bei der Herren- und Damenmannschaft werde man dabei nicht aus den Augen verlieren. Beide Teams spielen derzeit in der Oberliga Niedersachsen, der vierthöchsten Klasse Deutschlands. "Mit Carsten Barnkothe haben wir einen erstklassigen Trainer, der Effektivität in die Mannschaften gebracht hat."

Für das Konzept "Northeimer Handball 2015" sei die Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen vor allem mit Blick auf die Ganztagsschulentwicklung ein elementarer Bestandteil. "Die Jugendlichen sollen systematisch und zielorientiert an den Handball herangeführt werden und in der Mannschaft aufwachsen", erklärt Schlemm. "Qualifizierte Trainings- und Übungsleiter, die an die Schulen geschickt werden, sollen die Jugendlichen aus dem Schulsport in den Vereinssport, über die Jugendmannschaft bis in den Erwachsenenspielbetrieb führen." Ziel sei es, eine Durchlässigkeit des Spielbetriebs von der Jugend- bis mindestens zur Oberliga zu schaffen. "Dem Handball-Nachwuchs soll in der Mannschaft Teamfähigkeit und Teamgeist vermittelt werden, Attribute und Werte, die für die Gesellschaft und die spätere Arbeitswelt von entscheidender Bedeutung sind", betont der Vorsitzende. Noch vor den Sommerferien will der Verein mit den Schulen in Kontakt treten, so dass die Umsetzung mit dem Start des Schuljahres 2010/2011 beginnen kann. Neben dem Einsatz von Jugendlichen im Freiwilligen Sozialen Jahr im Sport zur Unterstützung von Trainern und Übungsleitern ist auch ein Besprechungsraum in der Schuhwallhalle geplant, der unter anderem von Schulen und für Sponsoren-Treffen genutzt werden kann.

Apropos Sponsoren. Auch von ihnen erhofft sich die HSG tatkräftige Unterstützung. Der Verein hat bereits über 40 Firmen und Unternehmen angeschrieben und über das neue Konzept informiert. Stadt und Landkreis haben laut Schlemm ebenfalls ihre Unterstützung zugesagt. Die Möglichkeit zum gemeinsamen Treffen bietet sich bereits am 8. Mai zum Saisonabschluss. Hier wird unter anderem auch der neue HSG-Bus offiziell vorgestellt. Weiter Informationen zur HSG Northeim gibt es im Internet unter www.hsg-northeim.de


Text und Bilder: Martin Behling